Die Yoni

Das Wort "Yoni" kommt aus dem Sanskrit, und aus Ermangelung eines adäquaten schönen Wortes, benutze ich dieses hier.
Yonis sind so vielgestaltig wie unsere Gesichter.
Im Gewebe der Yoni sind viele Verletzungen gespeichert, denn die Yoni ist wie ein aufnehmendes Gefäß.
Die Yoni ist wie eine sich langsam öffnende Blüte; erst durch Streicheln des ganzen Körpers kann sie sich öffnen; sie braucht Zeit dazu. Die direkte schnelle Berührung der Yoni macht, dass sie sich verschließt.
Auch das Innere der Yoni muß erst langsam erweckt werden. So kennen viele Frauen z.B. ihren G-Punkt nicht, weil sie innerlich noch schlafen.
Bei einer Yonimassage kann die Frau erfahren wie es sich anfühlt, nichts geben zu müssen, sondern nur zu spüren, was sich da von selbst regt. Eine Erregung oder ein Orgasmus, der nicht erzwungen oder "erkämpft" wurde, kann erst die Yoni erfreuen.

 

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